Es waren aufregende Tage, nun bin ich endlich dazu gekommen, einige der vielen individuelle Texte zur Aktion Libero zu lesen. Meine ersten, persönlichen Favoriten unterscheiden sich sehr in Form und Inhalt:
Wer @heinzkamke kennt, weiß um seine behutsame und respektvolle Art, umso überraschter war ich über die klaren Worte, die er für seine Motivation fand, »Ist das alles?« fragt er, und er findet gute Antworten. Der ruppige Herr Kamke gefällt mir.
angedacht: »Ist das alles?«
Der @Chemieblogger überschreibt seinen Text mit »Nachdenken«, und auch ich werde das noch gründlicher tun müssen: Identifikation bedeutet Exklusion, Verweise auf die Verdrängungsmechanik des eigenen Rassismus, schwere Kost, aber das Thema muss ja auch nicht zwingend zum Nachtisch gereicht werden.
Chemieblogger: »Nachdenken«
Besonders @_catenaccio hat mich überrascht, mit einem sehr persönlichen Text, der von Prägung und Entwicklungen erzählt, von der Chance zu wachsen und seine Sichtweisen zu verändern, zu lernen. Der Text gibt ein Gefühl von der Hoffnung, die zumindest ich auch mit der Aktion Libero verbinde, dass eben aus einer eher formalen Aufmerksamkeit eine substantielle Achtsamkeit erwächst. Das ist lebendig.
catenaccio: »Aktion Libero«
Auch wenn ich nur selten im Stadion bin, der Text vom @spielbeobachter ist mir nah: »Beenden wir die Angst« erzählt von der Verwandlung des Ichs zum Teil des vielköpfigen Tiers. Beeindruckend klar in der Erkenntnis, dass auch wir selbst Verantwortung tragen.
spielbeobachter: »Beenden wir die Angst.«
Der Beitrag von Frau @Jeky spannt einen sehr weiten Bogen von reinen Fakten in schlüssigem Zusammenhang, über den eigenen Verein FC St. Pauli bis hin zu einem Fazit, das mir besonders gefällt: Dass es nach allen Gedanken, Interpretationen und Verweisen am Ende: um Liebe geht.
Fabulous Sankt Pauli: »Aktion Libero«



