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Werbung lügt: In diesem Fernsehspot köpft Gomez das Siegtor für die Nationalmannschaft. Ohne Haargummi! #dfb

Veröffentlicht von: Harald Müller | Unterhaltung: Kommentare deaktiviert | Kategorie: Kurz | Schlagwörter:

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Kevin allein zu Haus

Ich mochte Kevin Kuranyi nie, nie dachte ich, dass er in der Nationalmannschaft etwas zu suchen hat. Ein bisschen hat sich das geändert, als er sich die Haare schnitt. Nicht, dass mir seine Haare wichtig wären, aber Kuranyi hat mich erstaunt mit dieser Aktion. Weil sein Tun mir ein Symbol dafür schien, dass er damit begonnen hatte, Dinge in Frage zu stellen, sich in Frage zu stellen. Das ist gut, manchmal, denn es eröffnet Möglichkeiten: Alte Fehler zu erkennen, beispielsweise, und darüber nachzudenken, ob man sie immer wieder und erneut machen möchte. Kuranyi scheint es anders machen zu wollen, und besser.

Ein solcher Schritt würde auch Jogi Löw gut tun. Seine Frisur ist in Ordnung, seine gesamte Erscheinung ist makellos, kein Haarschnitt von Nöten, aber: Ein ähnliches Umdenken wäre nicht schlecht. Sicher, als Trainer lebt man von dem Respekt, der einem entgegen gebracht wird, und die Flucht Kuranyis, damals, die war nicht zu tolerieren. Aber ein wirklich erwachsener Mensch ist in der Lage, zu strafen – und dennoch die Welt nicht in Beton zu gießen. Mag Löw tausendfach wiederholt haben, dass es kein Zurück geben wird für Kevin Kuranyi, so wäre es umso mehr ein Zeichen von Stärke, diese alte Meinung zu revidieren. Denn sie bezieht sich auf den alten Kuranyi. Löw könnte anerkennen, dass es ein Umdenken gab, dass eine Lektion gelernt wurde, dass Verhalten sich ändern kann. Löw könnte Stärke zeigen, gerade wenn er in dieser Sache nicht konsequent bliebe. Aber dazu bräuchte es Mut. Vielleicht mehr Mut, als Jogi Löw aufbringen kann.

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Das wirklich coole an coolen Toren ist ja, dass man riskieren musste, wie der Ochs vorm Berg auszusehen, wenn’s misslungen wäre. #hsv

Veröffentlicht von: Harald Müller | Unterhaltung: Kommentare deaktiviert | Kategorie: Kurz | Schlagwörter:

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Tricky! Spielt Rooney, wird es schwer: Man läuft ja Gefahr, die Engländer nach dieser Kinderkacke nicht mehr ernst zu nehmen. #fcb #cl

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Buttbuttbutt

Es braucht eine Vaterfigur in Südafrika. Nicht Nelson Mandela, der ist beschäftigt, aber einen ähnlich freundlichen Menschen: Hans Jörg Butt.

Spätestens mit der Ohrfeige des Prinzen Poldi hat der verlängerte Arm Jogi Löws den alten Michael Ballack vom Thron gestoßen, dieser Respektsverlust lässt sich nicht umkehren. Es braucht jemand anderen, neuen, mit allen väterlichen Tugenden: niemals in tatsächlich akuter und aktiver Konkurrenz, aber stark genug, Rückendeckung zu sein. Jörg Butt hat es vorgemacht in seinem Verein, auch für die Nationalmannschaft kann er das leisten. Schwierig bleibt die Entscheidung, wer von den drei jüngeren den Vorzug bekommt – Adler, Neuer, Wiese. Wirklich falsch machen kann man da nichts, alle drei – und einige mehr in der Liga –, sind herausragende Torhüter. Aber es wäre eine persönliche Tragödie, die man einem von ihnen zumuten müsste. Die Alternative jedoch, drei »junge Wilde« im Kampf um die Aufstellung, das kann auf der wichtigsten Position für eine Unruhe sorgen, die jeder Mannschaft den Boden nimmt. Also Butt. Oder Rost.

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