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Sonderheftig

Kai Pahl hat sich die Son­der­hefte zur kom­men­den Bun­des­liga ange­se­hen, ein Abge­sang, wirk­lich lie­be­voll scheint kei­nes der begut­ach­te­ten Hefte gemacht.

Keine Ana­lyse, keine Ein­schät­zung, keine Wunsch­elf. Ja, rich­tig gele­sen: eine Bundesliga-Vorschau ohne Vor­schau.

Und für einen Moment stellt man sich vor, wie das wäre, mit Herz, und sofort kom­men jene Blog­ger in den Sinn, die ihren Ver­ein seit lan­gem beglei­ten und ken­nen, und die sich aus­führ­lich Gedan­ken machen. Mar­cel Spren­ger zum Bei­spiel, der sich über den VfB Stutt­gart Gedan­ken gemacht hat, Flo­rian Neu­mann, der über sei­nen Ham­bur­ger SV schreibt, Ste­fan Tau­scher, der einen gleich drei­tei­li­gen Vor­be­richt über Bayer 04 Lever­ku­sen zeigt, eins, zwei, drei, oder auch Marco Hei­bel, der sich direkt der gan­zen Liga annimmt, eins, zwei, drei, so viele wei­tere gute Texte …

Und man stellt sich vor, wie das wäre, wenn man diese Men­schen und all jene ande­ren sich zusam­men tun und eine gemein­same Bundesliga-Vorschau machen wür­den, von mir aus digi­tal, aber eben gemein­sam, und wäre gespannt, was der Kai sagen würde, zu dem Ergeb­nis. Viel­leicht ja im nächs­ten Jahr. Drei, zwei, eins.

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Der Herausforderer

Beschreibung

Foto: Copy­right © 2008 by michael40001

Ich habe die Arbeit am Kopf­ball­pen­del nie ver­stan­den. Zwar ist die Bewe­gung prin­zi­pi­ell kor­rekt, man springt und köpft, und den­noch hat das ja nichts mit einem rich­ti­gen Kopf­ball zu tun, mit dem Erken­nen der Flug­bahn, mit dem not­wen­di­gen Timing, mit der Bewe­gung zum Ball auch in Bedrän­gung, was sollte denn die­ses Hüp­fen auf der Stelle am Pen­del schon brin­gen, außer eben, dass man das Hüp­fen lernt. Aber viel­leicht war selbst die­ses Wenige ja schon was, und mehr als bei jenem neuen Trai­ner. Wir stan­den in der Vor­be­rei­tungs­phase um ihn herum und schau­ten ihm bei einer neu­ar­ti­gen Übung zu: Er sprang in die Luft und spreizte die Arme von sich, die Beine, und zuckte auf eine selt­same Weise, wir ver­such­ten, es ihm gleich zu tun aber nicht zu sei­ner Zufrie­den­heit, er murrte, schimpfte, wurde immer unge­dul­di­ger, und erst als er von einem Kopf­ball sprach, wuss­ten wir seine Bewe­gun­gen zu inter­pre­tie­ren. Aha, Kopf­ball. Hüp­fen und Sprin­gen also, und wir taten in die­ser neuen Erkennt­nis wie uns gehei­ßen, aber der Mann hatte es nie wie­der so leicht mit uns wie an jenem Tag sei­ner Pre­miere.

Mei­nem ers­ten Trai­ner fehlte ein Dau­men, der zweite schüt­telte die Pflau­men scheuchte uns die Trep­pen hoch, mit einem Mann­schafts­ka­me­ra­den auf dem Rücken, im Sprint bis einer kotzt, es war meis­tens Tho­mas, der kotzte, ich weiß gar nicht warum, er war eine Mischung aus Hulk und Olić und viel­leicht hatte er schlicht Freude daran, über seine Gren­zen hin­weg­zu­ge­hen. Wir mach­ten Lie­ge­stütze und Stei­ge­rungs­läufe, Kraft, Kon­di­tion, und immer erst gegen Ende des Trai­nings ein biss­chen mit Ball, zur Beloh­nung. Vie­les von all dem war unge­sund, Weni­ges machte Spaß, sie wuss­ten es nicht bes­ser, die zwei­ten, drit­ten, vier­ten Trai­ner, damals. Manch­mal frage ich mich, wie all das hätte sein kön­nen, mit ein biss­chen mehr Fach­wis­sen und ohne jenes fal­sche Dogma von Kraft und Aus­dauer, viel gelernt haben wir nicht, das meiste nur aus uns selbst her­aus und der unbe­ding­ten Lust am Spiel.

Viel­leicht ist es das Wis­sen um die dunkle Seite des Plat­zes, warum ich Jür­gen Klopp so sehr mag. Man sieht sei­nen Spie­lern an, dass sie fit sind, dass sie ihr tech­ni­sches Ver­mö­gen aus­schöp­fen, dass sie tak­tisch per­fekt ein­ge­stellt sind, vor allem aber sieht man ihnen an, dass sie Spaß haben an dem, was sie tun, sie spie­len Fuß­ball. Mög­lich wird das nur, wenn der Trai­ner ein Guter ist, wenn er fach­lich und mensch­lich akzep­tiert wird, und man glaubt das sofort: Der Klopp ist ein Guter, viel­leicht der Beste in der Liga. Ich akzep­tiere den Mann schon als mei­nen Trai­ner, wenn ich ihm nur im Fern­se­hen begegne, man spürt, dass es auch die Spie­ler bedin­gungs­los tun, und man ahnt, dass diese Bedin­gungs­lo­sig­keit eine fun­da­men­tale Berech­ti­gung hat.

In einem älte­ren Inter­view erfährt man eine Menge über Ein­stel­lung und Arbeits­weise des Fach­manns Klopp, man staunt über die Akri­bie, mit der er sich vor­be­rei­tet, nach­ar­bei­tet, fünf Stun­den Video­stu­die allein für das Begrei­fen eines Spiels, Bil­der von Kame­ras, die im Sta­dion nur zu die­sem instal­liert wur­den, man erfährt von sei­nem Vater, der sein ers­ter und här­tes­ter Trai­ner war, von Tod und Zwei­bett­zim­mern, Zucker­wür­feln, Gott und Geld, und man begreift, wie viel Arbeit und Pla­nung und Ent­wick­lung hin­ter dem offen­sicht­li­chen Charme steckt, und dem Cha­risma.

Für Dort­mund hat sich all das in der letz­ten Sai­son aus­ge­zahlt, Meis­ter der Her­zen und auf dem Papier, und die nächste Sai­son wird nun zei­gen, wie es wei­ter­geht mit Dort­mund und Klopp, und ob es einen nächs­ten Schritt geben kann in die­ser auch durch ihre Ste­tig­keit beein­dru­cken­den Ent­wick­lung der letz­ten Jahre. Cham­pi­ons Lea­gue, das wird span­nend, und eben­falls span­nend wird sein, ob sie es erneut schaf­fen kön­nen, Meis­ter zu wer­den. Trai­ner und Blog­ger ten­die­ren zu Bay­ern, Klopp selbst sieht sich erneut als Her­aus­for­de­rer.

Ich glaube, Her­aus­for­de­rer ist der Mann immer, es ist selbst­ge­wählte Rolle und Lust, Klopp sucht Ent­wick­lung und Stei­ge­rung, dies­mal die Titel­ver­tei­di­gung. Das könnte klap­pen.

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Saisonvorschau

Die kom­mende Bundesliga-Saison wird anders für mich: Ich werde sie sehen kön­nen. Das ist neu, und es kam über­ra­schend.

Ste­fa­nie war ein­mal Sport­jour­na­lis­tin; neben dem Platz, inmit­ten ande­rer Pro­fis, ihre Geschich­ten von der Pres­se­tri­büne waren span­nen­der für mich als jedes Ergeb­nis. Spaß am Fuß­ball hat sie noch heute, nur ganz anders, nicht pro­fes­sio­nell son­dern neben dem Leben, man macht sich ja sowieso viel zu oft die eigene Liebe kaputt durch den Zwang zum Ver­dienst. Vor ein paar Tagen haben wir uns wie­der­ge­se­hen, sie war auf der Durch­reise, Würz­burg ist schön, ein Kaf­fee oder zwei, und dann lacht sie und sagt, »ich finde, du soll­test das haben,« und sie drückt mir ein Päck­chen in die Hand: »Da, pack aus.«

Sky, ein Jahr Bun­des­liga, keine Auf­la­gen, ich bin ein biss­chen über­for­dert von dem Geschenk und sei­nen Mög­lich­kei­ten. Vor­hin habe ich den schwar­zen Kas­ten ange­schlos­sen und bin sofort ver­lo­ren gegan­gen in all den Optio­nen, und wenn ich mir vor­stelle, dass sie alle spie­len wer­den und ich via Fern­be­die­nung quer durch das Land flie­gen kann, dann wird mir vor­aus­ei­lend schwin­de­lig.

Ob sie bei unrund irgend­wann wei­ter schrei­ben wird, habe ich sie gefragt, das ist ihr Web­log, ich hatte eine Zeit lang dort mit­ge­macht, spä­ter hörte ich auf, dann hörte sie auf. Mal sehen, meint sie, und das ist kein Nein, zumin­dest bes­ser als nix, und wenn man den Claim die­ser Seite bedenkt, im Grunde ein Ja: »Das Leben ist zu kurz für tor­lose Unent­schie­den.«

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Zwanziger

Mit dem Blog­gen ist das so eine Sache, auch über das Schrei­ben hin­aus. Man­che Idee wird nie­mals umge­setzt, weil der Auf­wand zu groß wäre, nur für ein Blog und in der Unsi­cher­heit, ob das über­haupt jemand wahr­neh­men wird, das eigene Wol­len muss rei­chen, man­che Idee schafft es nicht, und man­che trotz allem.

Man könnte sich zum Bei­spiel vor­stel­len, dass es ganz span­nend wäre, mal ein paar Sport­blog­ger zu fra­gen, wie das denn wer­den könnte, in der nächs­ten Sai­son: Wer wird Meis­ter, wer Tor­schüt­zen­kö­nig, wer ist die Über­ra­schung? Und am bes­ten nicht als Text oder Tabelle, son­dern viel­leicht mit Ton, und Bild, ein Video viel­leicht, ja, Kurzin­ter­views mit den Blog­gern, das könnte man sich vor­stel­len. Und dann müsste man sich über­le­gen, wie das wohl ginge, was man dafür tun müsste, wel­che Blog­ger mit­ma­chen wür­den, und man müsste in die Runde fra­gen und all diese Blog­ger, ob sie denn Lust hät­ten zu so etwas, und man müsste sich über­le­gen, wie das tech­nisch zu lösen wäre, die alle zu besu­chen, das ginge ja nicht, das wäre zu teuer, aber viel­leicht übers Netz, mit Skype oder so, könnte rei­chen, und wer hat über­haupt Skype von denen, und wann haben die Zeit und in wel­cher Rei­hen­folge passt das für die und für einen selbst, und wie nähme man das dann auf, mit Skype und Com­pu­ter und Gedöns, all diese tech­nisch unter­schied­li­chen Qua­li­tä­ten, all die Töne und Bil­der, wie har­mo­ni­siert man das dann und spä­ter der Schnitt, das wäre ja schön, all das nicht nur anein­an­der zu schnip­peln, son­dern dem einen Rah­men zu geben, eine Mode­ra­tion viel­leicht, so eine Mischung aus Sport- und Tages­schau, mit Ein­blen­dun­gen viel­leicht, und wie würde man das dann machen mit der Dra­ma­tur­gie, ohne geht das doch nicht, der eine würde sicher lang reden und der andere kurz, und man müsste sich das alles dut­zend­fach anse­hen, damit man begreift, wie das aus­se­hen könnte mit einer Dra­ma­tur­gie, die braucht es gewiss, und wenn man sich all das und wei­ter über­legt, dann kann man sich vor­stel­len, dass es Auf­wand wäre, eine sol­che Idee zu ver­fol­gen, und gewiss nicht banal. Und es würde viel­leicht aus dem Ruder lau­fen und irgendwo hin.

Jens Peters hat das gemacht, drei Fra­gen an Sport­blog­ger, zwan­zig und er, das Video zur ers­ten der drei Fra­gen ist nun fer­tig, groß­ar­tig:

Sport­blog­schau, Aus­gabe 1, »Wer wird Meis­ter?«.
Nach­trag 8.8.2011: Aus­gabe 2, »Wer wird Tor­schüt­zen­kö­nig?«.

(Diese Sportblogs wurden gefragt: probek, textilvergehen, blogundweiss, fehlpass, stadtneurotiker, baziblogger, abenteuer fussball, freitagsspiel, spielverlagerung, klaus der 12. mann, nedsblog, trainer baade, meine saison, schnixb04, angedacht, reeses sportkultur, rhein-wupper-express, königsblog, spielfeldrand, catenaccio.)

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Das Wunder von Dresden
Dresden vs. Leverkusen (4:3 n.V.)

Diese Schlag­zeile macht mir Spaß, es ist ver­mut­lich die Hun­dertste unter jenen, die von der denk­wür­di­gen Begeg­nung im Pokal berich­ten, von der Wende nach einem schon ver­lo­re­nen Spiel, von Bal­lack und einer ein­ge­wech­sel­ten Nie­der­lage, Dutts ers­ter Pflicht und Schuld, ein Spiel vol­ler Geschich­ten, ich habe es nicht gese­hen. Aber ich habe davon gele­sen und tat­säch­lich habe auch ich an ein Wun­der geglaubt, an ein klei­nes Wun­der im gro­ßen: Es ist ja nicht tri­vial, dass jemand nein sagt, zum ZDF und mit ihm zum Fernseh- und Fuß­ball­volk, und ja zu sich selbst. Robert Koch hat das getan, er ist ein selt­sa­mer Mann.

Zumin­dest außer­ge­wöhn­lich muss er sein, denn mit zwei Toren zum Aus­gleich war er maß­geb­lich am gest­ri­gen Erfolg betei­ligt und prä­des­ti­niert für den zwangs­läu­fi­gen Auf­tritt im aktu­el­len Sport­stu­dio, die suchen sich ja immer einen von jenen aus, die Beson­de­res geleis­tet haben, hat er, im Spiel und danach, aber das wirk­lich Beson­dere ist, dass er nicht hin­ge­gan­gen ist und aus wel­chem Grund er das tat, oder eben nicht tat, es gab Wich­ti­ge­res: »Ich habe noch zwei Kar­ten für das Open Air von Mat­thias Reim in Kamenz ergat­tert, da will ich hin.«

Das Zitat fin­det sich in bei­nahe allen Berich­ten zum Spiel, und das wun­dert mich nicht, denn die Selbst­ver­ständ­lich­keit, mit der Robert Koch ver­meint­lich banale Gründe hat, hat es in die­ser kla­ren Form wohl sel­ten gege­ben. Mat­thias Reim also, ver­dammt ich lieb dich, ich lieb den nicht, echt jetzt, der?

Fas­zi­nie­rend, zumin­dest für mich, auf eine demas­kie­rende Weise: Ich wollte den Text eigent­lich anders begin­nen und habe in mei­ner Musik­bi­blio­thek nach ver­gleich­bar pein­li­chen Inter­pre­ten gesucht, aber ich habe es auf­ge­ge­ben. Nicht, weil es nicht viele gäbe, die ich nen­nen könnte, son­dern weil es für jeman­den und einen Text im Netz nahezu unmög­lich ist, einen Künst­ler zu nen­nen, dem bei aller vor­der­grün­di­ger Scham nicht zumin­dest im Lesen ein Trash-Label ver­lie­hen würde, attrak­tiv im Unat­trak­ti­ven, Pfos­ten, Pfos­ten, Tref­fer sozu­sa­gen, eine wirk­li­che Soli­da­ri­sie­rung im Pein­li­chen ist also kaum mög­lich.

Ich glaube, Robert Koch denkt keine Sekunde über solch ein Zeugs nach, und er hat Recht damit. Aber ich glaube eben auch, dass es keine selbst­ver­ständ­li­che Hal­tung ist, zu dem zu ste­hen, was man wirk­lich mag, und nicht zu zögern, es ver­meint­lich Wich­ti­ge­rem vor­zu­zie­hen, gänz­lich unab­hän­gig von der Außen­wir­kung. Pein­lich­keit, was sollte das über­haupt sein, und für wen und warum? Robert Koch hatte gewiss für keine Sekunde das Gefühl, mit solch einer Aktion zu irgend­et­was zu ste­hen, nicht mal zu sich selbst, der macht ein­fach das, was er gut und rich­tig fin­det, und die Klar­heit und Offen­heit, mit der er das tut, ist beein­dru­ckend.

Robert Koch schießt also zwei Tore und Bayer Lever­ku­sen aus dem Pokal, und dann freut er sich auf ein Kon­zert von Mat­thias Reim. Es kann so ein­fach sein. Groß­ar­tig.

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Ludwig Harig

Am 11.4.1966 wurde das erste für Ste­reo­fo­nie geschrie­bene Hör­spiel aus­ge­strahlt: »Das Fuß­ball­spiel« von Lud­wig Harig. Ehr­lich gesagt kannte ich den Mann bis­her nicht, habe ein biss­chen gesucht, ein biss­chen gefun­den; in der taz fin­det sich ein sehr schö­ner Text zu Harig; oder die­ses Gespräch, man kann sein lächeln­des Enga­ge­ment hören; oder auch die­sen klei­nen TV-Ausschnitt. Nun bin ich neu­gie­rig, die­ses Hör­spiel würde ich gerne hören.

Wer­ner Jung hat einen klei­nen ana­ly­ti­schen Text geschrie­ben, auch hier bekommt man einen Ein­druck, und kann sich ein biss­chen bes­ser vor­stel­len, wer und wie die­ser Harig sein mag, gewiss jeden­falls ein Mensch mit Humor.

auf­mar­schiert im schlacht­feld zehn­tau­sen­dacht­hun­dert qua­drat­me­ter geeb­net liniert auf gedeih und ver­derb zwi­schen den eck­fah­nen par­al­le­ler ver­nich­tung, schwarz die prä­to­ren netze und straf­raum geprüft, in den logen die staf­fel der patri­zier funk­tio­näre uner­bitt­lich, drei kon­suln vor dem mikro­phon

Ein ers­tes Hör­spiel also, und Fuß­ball in Ste­reo­fo­nie, ich hatte ver­ges­sen, dass das etwas Beson­de­res ist, »in Fens­ter­nähe pras­selt Regen«, schade nur, dass ich das Stück weder im Netz noch in den Media­the­ken der Sen­der habe fin­den kön­nen. Aber viel­leicht hat jemand mehr Glück, dann würde ich mich über einen Hin­weis sehr freuen.

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El Fútbol

Die span­nends­ten Videos fin­det Sidan von El Fút­bol, mir scheint, dass hier viele Staf­fel­läufe im Netz ihren Anfang fin­den, zum Bei­spiel:

Da einem Mario Balo­telli die Voll­en­dung eines Angriffs auf her­kömm­li­che und stink­nor­male Art aber etwas zu uncool zu sein scheint, ent­schließt er sich für die fol­gende Aktion, deren extreme Unan­ge­mes­sen­heit sehr schön an der Wtf-Reaktion sei­nes Team­kol­le­gen Edin Dzeko abzu­le­sen ist.

Es ist ein biss­chen düs­ter drü­ben, rein optisch, und das Icon sei­nes Twitter-Accounts lässt mich immer ein wenig zurück­zu­cken, aber das macht nix, bei Ali würde jeder zucken, und das Lesen und Zuse­hen wiegt den kur­zen Schre­cken auf. Eine klasse Idee ist die Rubrik Sport Bild-Watch, offene Worte wie im gesam­ten Blog, auch wenn ich die Schlüs­sig­keit der Kri­ti­ken nicht beur­tei­len kann – ich lese Sport-Bild nicht. Aber El Fút­bol lese ich, und gerne.

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